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Sushi Arten

Drei klassische Sushi-Arten

In der kann man drei klassische Sushi-Arten finden:

Nare-Sushi (vergorene Sushi)

Heute bekannt als Funa-Zushi und eine der Urformen des Sushi. Der in Salz und Reis eingelegte Fisch wird mittels eines Steins zusammengepresst. Einige Nare-Zushi-Sorten benötigen bis zu drei Jahre, um die endgültige Reife zu erreichen.
Es wird nur der Fisch gegessen. An den Geschmack muss man sich gewöhnen, doch in einigen wenigen Gegenden Japans wird Nare-Zushi immer noch gegessen.

Nama-Nare-Sushi  (leicht gegärtes Sushi)

Man konnte im 15. Jahrhundert die Gärungszeit verkürzen, indem man zusätzlich Reis hinzugab. Nach einem Monat war der Gärungsprozess beendet. Der noch rohe Fisch besaß dann schon den typischen Gärungs-Geschmack, ebenso war der Reis lecker säuerlich.
In einigen Teilen Japans wird der Fisch immer noch so zubereitet.

Haya-Sushi (kurz gegärtes Sushi)

Der Arzt Matsumoto Yoshiichi führte im 17. Jahrhundert eine neue Methode ein: Der Reis wurde mit Essig vermischt, sodass zum Gären nunmehr nur ein halber Tag benötigt wurde.
Man drückte den mit Essig getränkten Reis in Holzkästen, legte Fisch-Scheiben hinauf und beschwerte alles mit einem Stein. Ergebnis war ein sehr zarter Fisch, unterlegt von einem sehr leckeren Reis.

Moderne Sushi-Arten

Sushi gibt es weltweit in allerlei Variationen und Formen. So sind zum Beispiel Nigiri-SUSHI und Maki-SUSHI die zwei Haupt-Sushi-Arten in der westlichen Welt. Aber die Vielfalt kennt keine Grenzen. Sehen Sie, welche anderen, interessanten SUSHI-Formen es noch gibt.

Nigiri-Sushi

Nigiri-Sushi

Nigiri-Sushi sind kleine Reis-Häppchen, die mit Fisch oder Meeresfrüchten belegt werden. Es handelt sich also nicht um die klassische Sushi-Rolle.

Maki-Sushi

Maki-Sushi sind kleine Reis-Häppchen. Enthalten sein können Avokado, Gurken, gelber Rettich, Ei oder Meeresfrüchte. Man bestreicht ein Nori-Blatt mit Reis, legt dann die Füllung auf und rollt das ganze mithilfe einer Bambusmatte (und Klarsichtfolie) zusammen.

Hoso-Maki

Man verwendet für nur ein halbes Nori-Blatt. Bestrichen wird dieses mit Reis und dann nur mit einer Zutat belegt. Dann teilt man die Rolle in sechs Stücke.

Futo-Maki

Futo-Maki werden im Gegensatz zu Hoso-Maki aus ganzen Nori-Blättern gemacht. Die Füllung besteht aus einer Kombination von Fisch und Gemüse.

Ura-Maki

werden „von innen gerollt“. Im Prinzip wie Futo-Maki, nur befindet sich der Reis hier außen und das Nori-Blatt innen. So kann man die Rolle mit Fischeiern oder Sesam verzieren.

Temaki-Sushi

Für das Temaki-Sushi wird ein halbes Nori-Blatt wie zu einer Eistüte gerollt. Diese kann dann mit Reis und den gewünschten Zutaten gefüllt werden.

Gunkanmaki-Sushi

Gunkanmaki-Sushi sind mit Nori-Streifen umwickelte Reishäppchen, die von oben mit Fischeiern oder Kaviar gefüllt werden.

Chirashi-Sushi

Chirashi-Sushi sind bei uns nicht sehr bekannt, doch in Japan weit verbreitet. Eine Schüssel wird mit gekochtem Sushi-Reis gefüllt, und mit den gewünschten Zutaten belegt. Nun kann sich jeder aus der Schüssel bedienen.

Oshi-Sushi

“Kasten-Sushi”: Auf dem Boden eines Holzkastens wird Reis verteilt, mit Wasabi bestrichen und mit Fisch belegt. Das ganze wird mit einem Deckel zusammengepresst und dann in Scheiben als Oshi-Sushi geschnitten serviert.

Hako-Sushi

siehe Oshi-Sushi

Sashimi

Sashimi ist kein Sushi im eigentlichen Sinne, sondern präzise filetierter und ansprechend servierter roher Fisch.

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